Grobabsteckung


In dieser ersten Absteckung markiert der Vermesser (meist mit Holzpföcken, ggf. auch Farbzeichen oder Eisenstangen) die äußeren Ecken des geplanten Gebäudes für den späteren Erdaushub der Baugrube, diese Kennzeichnung wird Vermarkung genannt. Außerdem wird ein Höhenbezugspunkt festgelegt, dass der Tiefbauer weiß, wie tief die Baugrube gegraben werden muss. Die Messgenauigkeit der Grobabsteckung ist dezimetergenau. Die Grobabsteckung wird vor Beginn der Bautätigkeit durchgeführt, d.h. deren Fertigstellung markiert den Start der Erdarbeiten, so dass der Bagger anrücken kann. Die Baugrube wird in der Regel einen Meter größer ausgehoben als die Grobabsteckung. Wenn die Erdarbeiten abgeschlossen sind, wird die zentimetergenaue Feinabsteckung (auch Feineinmessung) vorgenommen.
Die Vermessungsleistungen sind nach §§ 96-100 (§ 98 „Grundlagen des Honorars bei der Bauvermessung“, § 98a „Honorarzonen für Leistungen bei der Bauvermessung“, §98b „Leistungsbild Bauvermessung“) der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) geregelt.

 

Absteckung des Bauwerks in Bauvermessung (Wikipedia-Artikel)

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