Alle Vögel sind schon da…


Die Phacelie schmeckt auch dem Stieglitz

…ist laut Wikipedia eines der bekanntesten Frühlings- und Kinderlieder und der Text stammt wie bei vielen anderen Liedern von Hoffmann von Fallersleben.

Zwar werden im Lied Amsel, Drossel, Fink und Star besungen, aber bei uns tummeln sich nur die Finken im Garten. Im letzten Blogbeitrag hatte ich ja schon vom Grünfink an der Sonnenblume berichtet und jetzt haben wir seit einigen Tagen ein Stieglitzpärchen immer wieder auf Besuch an den Sonnenblumen, aber auch an der Bienen- und Schmetterlingsweide. Die Steiglitze, auch als Distelfinken bekannt, sind vom Naturschutzbund Deutschland zum „Vogel des Jahres 2016“ gewählt worden. Wir haben also hohen Besuch im Garten 😉


Unsere Hoheiten zu Besuch auf der Sonnenblume

Ich bin eigentlich ein Kolibri

Achtung….hier komm‘ ich



Am Wochenende waren wir in Baumschulen, um uns bezüglich möglicher Hecken zu informieren. Wir haben uns nun doch dazu entschlossen auf der langen Grundstücksgrenze zum Fahrradweg eine Hecke zu pflanzen. Die „schluckt“ hoffentlich zukünftig sämtliche Rapmusik von Baggypants-tragenden Teenagern. Falls das noch nicht ausreicht, werde ich Lautsprecher auf dem Zaun montieren, die sich – sobald sich Hip-Hop in Oversize-T-Shirts nähert – selbst einschalten und Manowar abspielen. Warum gerade Manowar? Na ja, laut eigenen Angaben ist das die lauteste Band der Welt und irgendwie muss ich den Möchtegern-Bushidos und -50 Cents ja klarmachen, dass unser Gründstück Gangstafreie Zone ist.

Außerdem wollen wir auf der Seite, an der das Gartenhäuschen aufgebaut wird, eine kleine Ecke mit Rasen anlegen. Hier möchte ich dann ein oder zwei Liegestühle aufstellen und eine gemütliche Relaxecke ausbauen. Dafür benötigen wir dann einen Sichtschutz zum Nachbarn auch in Form einer Hecke oder ähnlichem. Und an der dritten Seite, hätte ich gerne eine niedrige Hecke als Hintergrund für die Gemüsebeete, die hier im Frühjahr angelegt werden.

Also sind wir, wie oben schon geschrieben, zu zwei Baumschulen in unserer Gegend und haben uns mal umgesehen. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass ich teilweise die Leute mit meinen Mindestanforderungen an die Hecken etwas überfordert habe. An zwei Seiten benötigen wir also eine Hecke mit einer Höhe von 2,00 m, an einer Seite eine mit max. 1,50 m und dazu sollen die Hecken dann noch Vogel- und Insektenfreundlich sein. Hmm….ich hätte nicht gedacht, dass diese Wünsche so viele Fragezeichen bei den Mitarbeitern hervorrufen können, allerdings muss man fairerweise auch sagen, dass die Chefs der Unternehmen sehr kompetent waren und uns einige Alternativen zeigen konnten. Entschieden haben wir uns jetzt für eine Ligusterhecke an der langen Fahrradwegseite und für diverse dicht wachsende Sträucher an der Seite der Gartenhütte. Vermutlich werden wir hier eine Prachtspiere, Bauernjasmin, Weigelie und Fasanenspiere pflanzen. Die Hecke hinter den Gemüsebeeten fällt aufgrund von zu wenigen Alternativen weg, statt dessen werden wir ein Staudenbeet mit hohen Stauden anlegen. Diese Idee kam uns in einer der Baumschulen, in der ein Beet nur mit Sonnenhut angelegt war, was wirklich großartig aussah. Welche Stauden es letztlich werden, steht Stand heute aber noch nicht fest. Da haben wir auch noch ein bisschen Zeit, denn die werde ich erst im Frühjahr pflanzen und hier Wert auf spätblühende Pflanzen legen, die den Bienen auch zum Ende der Saison noch Nahrung bieten können.

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