Schrödingers Katze


Ein kleines Gedankenexperiment am Abend, während Schalke gegen Gladbach spielt und ich die letzte Nacht durchgemacht habe (Memo an mich – ich sollte Gedankenexperimente in der Nacht lassen). Wenn laut Herrn Schrödinger eine Katze in einer Kammer mit Radioaktivität und einem starken Gift eingeschlossen wird, so kann sie sowohl lebendig als auch tot sein. Genauso gut, könnte sie aber auch irgendwie beides sein. Der nette Herr aus Wien bezeichnet diesen Zustand als „verschmiert“.

Wenn ich also nachts im Bett liege und über Katzen und Physiker aus Österreich nachdenke, kann es also sein, dass Schrödingers Katze bei Einbruch der Dunkelheit aus ihrer Kammer ausbüchst und neben unsere Haustüre auf den Spritzschutz kackt bzw. sie zeitgleich verstrahlt und vergiftet in ihrer Kammer liegt und ich mir die Haufen morgens nur einbilde. Oder aber als dritte Alternative ihr verschmierter Geist sucht uns heim. Was mich zu dem nächsten Gedankenexperiment bringt – ist Mephisto vielleicht gar nicht Goethes Pudels Kern, sondern eigentlich Schrödingers verstrahlte Katze? Und warum gehe ich nicht einfach ins Bett uns schlafe? Und warum mache ich mir gerade so komische Gedanken, die sich sonst nur Dr. Dr. Sheldon Cooper macht? Und wie, und vor allem das ist das Wichtigste: WIE WERDE ICH DIESE VERFLUCHTE KATZE LOS????????

Ich danke für jeden sachdienlichen Hinweis – wobei ich auch schon sagen kann: Nein, ein Hund kommt uns (noch) nicht im Haus; Nein, ich lege mich nicht jede Nacht mit der Wasserpistole auf die Lauer; Nein, ich weiß nicht wem die Katze gehört und kann die Haufen in der Post dorthin schicken – diese Ratschläge habe ich heute nämlich schon einmal gehört!

So…Spiel geht weiter! Und warum wurde dieser Entwurf um 22:30:15 Uhr gespeichert, wenn doch erst 21:30:21 ist? Oh herrje…jetzt verfolgen mich also nicht nur Erwin Schrödinger und Sheldon Cooper, sondern auch noch Marty McFly und Doc Brown….

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