Telefonieren bis der Hörer glüht


Telefonieren bis der Hörer glüht – und zwar der Hörer des Telefons sowie der Hörer, der selbigen in der Hand hält (also der Mensch)!
Das bringt ganz gut die Menge an Telefonaten von gestern und heute auf den Punkt, die wir führten. In Vorbereitung des endlich absehbaren Baustarts wollen wir natürlich möglichst schnell alle Voraussetzungen für einen reibungslosen Bauablauf schaffen. Dazu führten wir Telefonate mit den Anschlussanbietern, bei uns die EVO für Strom und Nahwärme sowie die Gemeindewerke für Wasser (wobei ich von dort noch auf einen Rückruf warte, die Mitarbeiter sind schwer zu erreichen). Diese sind nun alle über den Zeitplan im Bilde und auch die letzten offenen Vertragspunkte sind geklärt. Gestern haben wir bereits Architekt und Vermesser über die Terminplanung in Kenntnis gesetzt. Zudem natürlich den Erdarbeiter, mit dem es auch noch Punkte zu klären gab. Heute waren dies vor allem das Thema Revisionsschacht und der Ringerder. Bei letzterem haben sich nun wie gehofft dank unseres Erdarbeiters viele Fragezeichen verflüchtigt. Der Ringerder wird nicht schon in die Bodenplatte mit einbetoniert, sondern nur die Anschlussfahne mit einer Länge von ca. 1,50m. Der Ringerder wird erst nach dem Stelltermin zusammen mit den Kanalarbeiten um das Haus herum verlegt und dann an die Anschlussfahne angeschlossen, daher könnte der Name „Anschlussfahne“ stammen 😉 Ist dies erfolgt, muss das Ganze noch von einer Elektrofachkraft abgenommen werden mit einem Prüfprotokoll, die DIN 18014 lässt grüßen.

An manchen Stellen fragte ich mich heute, ob wir zu schnell oder vorausplanend agieren. Als Beispiel dafür kann ich die Formulare für den Baubeginn anführen (Baubeginnsanzeige, Bauschild usw.). Gestern war der Architekt nicht zu erreichen, heute war der Anruf bzw. die Bitte um Rückruf erfolgreich. In dem Gespräch stellte sich dann heraus, dass der Architekt die Formulare bereits ausgefüllt und gestern in die Post gegeben hat. Heute Abend waren sie aber noch nicht in unserem Briefkasten, sollte dann aber morgen da sein. Mit etwas Abwarten hätte sich dieser Punkt also von selbst erledigt. Andererseits wollen wir die offenen Punkte nicht erst auf den letzten Drücker erledigen. Es stellt sich auch die Frage, ob sich dieser Punkt von massa-Seite aus besser kommunizieren ließe. Verbesserungsvorschlag: In den Bauherrenleitfaden aufnehmen bzw. korrigieren. Momentan ist nämlich folgende Formulierung enthalten:

Dem Bauamt muss der Baubeginn mit der Baubeginnsanzeige mitgeteilt werden. Sollte Ihnen dieses Formular nicht vorliegen – oder bestehen Ihrerseits noch Fragen hierzu – wird Ihnen Ihr Architekt behilflich sein.

Richtig wäre hingegen erher eine derartige Formulierung: „Der Architekt bereitet die nötigen Formulare für den Baubeginn, wie z.B. die Baubeginnsanzeige, für Sie vor und sendet Sie Ihnen per Post.“

Ergänzend zu all den Telefonaten gab es auch noch E-Mails und ein Präsenztreffen mit einem örtlichen Elektriker. Dieser wird uns mit Baustrom versorgen (also Anschluss und Miete eines Baustromkastens) und auch ein Angebot für zusätzliche Steckdosen inkl. USB-Steckdosen machen. Denn die Anzahl der Steckdosen aus dem massa-Elektropaket ist alles andere als ausreichend.

Morgen geht es dann weiter mit dem Telefonmarathon; auf unserer Liste stehen noch Bautoilette (Dixi, Toi Toi, o.ä.), Gemeindewerke und Angebotsanfrage für die Erderabnahme. Der Hörer wird also weiter glühen – bei den aktuellen Temperaturen erst recht.

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